Familienbande: Faramondo 2013/2014

Internationale Händel-Festspiele Göttingen in Kooperation mit musa e.V.

 

Sven sitzt im Jugendknast und seine Gang weiß genau, wessen Schuld das ist: Faramondo hat Sven bei der Polizei verpfiffen und jetzt soll er die Rache der „Cimbres“ spüren. Doch was machst du, wenn du dich in deinen Feind verliebst?Die „Händel-HipHOpera“ FamilienBande: Faramondo ist die zweite Jugendopernproduktion der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, dieses Mal in Kooperation mit dem Kulturzentrum musa.

     
Die Crossover-Oper Familienbande: Faramondo feierte am 3. Mai 2014 im Jungen Theater eine fulminante Premiere, die das Publikum mit Standing Ovations und jubelndem Applaus feierte. Vier weitere Aufführungen, von denen drei ausverkauft waren, dokumentieren den Erfolg dieses Projekts.

Ein Großteil der Schüler und Schülerinnen, die auf der Bühne in Chor, Orchester, Band und Rap-Gruppe agierten, erarbeitete dieses Projekt neben dem eigentlichen Schulunterricht. Insbesondere im März und April 2014 kamen Sonderproben am Abend und an Wochenenden hinzu. Die stolzen Gesichter zeigen aber, dass es sich gelohnt hat.

Denn mit viel Selbstbewusstsein standen über 50 Jugendliche bei den Vorstellungen auf der Bühne, und das in einer ungewöhnlichen Symbiose aus Orchester und Rap-Gruppe, Händel und HipHop. Dass dieser Stil-Mix funktioniert, ist dem Dozententeam aus international renommierten Profis unter der künstlerischen Gesamtleitung von Bernd Ruf zu verdanken.

Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Int. Händel-Festspiele Göttingen, hebt nochmals die besondere Zusammensetzung des Ensembles hervor: „Die Teilnehmer kommen aus allen Schulformen von der Hauptschule bis zum Gymnasium. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Schüler. Dabei hatten manche vor Beginn des Projekts noch wenig oder gar keinen Kontakt zu klassischer Musik, andere wiederum sind Preisträger von ‚Jugend Musiziert‘. Ich finde es großartig, dass Bernd Rufs Komposition in dieser Hinsicht viele Brücken gebaut hat.“

Das Kooperationsprojekt der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und des Kulturzentrums musa e.V. basiert auf der Festspiel-Oper von 2014, Faramondo, und setzt nach „Young Amadigi“ (2012) die Reihe der Jugendopernproduktionen der Internationalen Händel-Festspiele fort. 

 

Familienbande: Faramondo wurde gefördert von der Klosterkammer Hannover und der AKB Stiftung und fand statt in Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg, der LAG Rock in Niedersachsen e.V. und dem Kulturzentrum musa e.V. Die Intensivproben wurden gefördert durch den Bundesverband Popularmusik e.V. im Rahmen von POP TO GO gefördert durch „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Weitere Kooperationspartner:

Freie Musikschule am Wall e.V., Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Projektkonzeption und –trägerschaft: Internationale Händel-Festspiele Göttingen

Projektleitung: Gabi Radinger

Künstlerische Leitung: Bernd Ruf

Regie/Bühne/Kostüme: Sonja Elena Schroeder

Weitere Informationen unter www.haendel-festspiele.de

Und hier ein Video: www.youtube.com