Göttinger Filmpreis (2004)

60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene produzieren sechs Kurzfilme, die abschließend feierlich präsentiert werden

 

Zum zweiten Mal wurde der Göttinger Filmpreis verliehen. Dieses Mal waren auch Erwachsene dabei. Im Vorfeld wurden sechs Filme in unterschiedlichen Genres gedreht. Darunter waren so farbenfrohe Kategorien wie Horror, Krimi, Abenteuer oder Musikvideoclip, aber auch eine Dokumentation und eine Reportage.
Damit den Filmen die angemessene Aufmerksamkeit zuteil wurde, hat das Kulturzentrum musa sie am 02.07.2004 im Rahmen einer Gala vorgeführt. Aufsehen erregend waren in diesem Jahr zum einen die schräge Naturdokumentation „Sensation im Levinpark“, in dem es um die Entdeckung eines scheuen Naturvolks geht, das völlig abgeschieden von der Zivilisation auf der kleinen Insel inmitten des Teichs im Levinpark lebt. Zum anderen hat der Film „Das Oma-Problem“, gedreht mit Seniorinnen der Christuskirchengemeinde und Jugendlichen aus der Weststadt, in den Jahren nach dem Projekt dank der Internetplattform „youtube“ eine ungeahnte Beliebtheit erreicht. In dem Film geht es um eine Bande von rüstigen Omas, die es sich fast schon zum Sport gemacht haben, Jugendliche zu terrorisieren.

Mit über vier Millionen Aufrufen (Stand Juli 2011) ist dieser Film, der den Spieß einfach mal umdreht, überregional bekannt. Aber nicht nur youtube-Freunde kennen ihn: Das Oma-Problem wird auch deutschlandweit als Diskussionsgrundlage an Schulen und in Seniorengruppen gezeigt.

Regie: Lars Wätzold

Kamera, Ton u. Schnitt: Thomas Kirchberg

Projektleitung: Gabi Radinger 

 

Kooperationen:

Otto-Hahn-Gymnasium, NaturFreunde Göttingen, Anlaufstelle – Kontakt in Krisen, Jugendzentrum Maschmühle, ZeitWeise – Soziale Trainingskurse, Bäckerei Gerhardy, Resebeck GmbH, Nachbarschaftszentrum Grone und Christuskirchengemeinde

 

Das Projekt in Zahlen:

Teilnehmer/innen: 61

Projektpersonal: 1 Filmer, 2 Regisseur/innen, 1 Projektleitung

Laufzeit: März 2004-Okt. 2004

Aufführungen: 1

Gästezahl: 190

Kosten:12.650,- €

 

Förderer:

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen: 9.450,- €

KUNST e.V.: 1.000,- €

Stadt Göttingen: 500,- €

Spenden oder Sponsoring (unter 250,- €) von: DGB, Bildungsvereinigung Arbeit und Leben, Sparkasse Göttingen, Stadtwerke Göttingen, Naturkost Elkershausen GmbH, Resebeck GmbH

 

Presse: